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TRAINING TIPPS:

Triathlontraining ist mehr als Schwimmen, Radfahren und Laufen

 

Triathlon ist mit Sicherheit die ultimative Prüfung für die kardiovaskuläre Ausdauer. Tatsache ist jedoch auch das Triathleten ihr wahres Potential nur richtig entfalten können wenn sie für ausreichend Kraft und Beweglichkeit im Muskel-Skelett-System sorgen.

 

Die meisten Triathleten sehen nicht die Vorteile des Kraft und Beweglichkeitstraining, sondern haben eher die Sorge zu viel Muskelmasse aufzubauen. Dadurch werden viele Triathleten davon abgehalten ein gut aufgebautes Kraft und Konditionsprogramm durchzuführen.

 

Viele Triathleten tendieren zu dem traditionellen ausdauerbasierten Trainingskonzept das sich auf das Trainingsvolumen und die für den eigentlichen Wettkampf aufgewandten Trainingszeit konzentriert.

Dieses Trainingsprinzip hat leider einige Haken. Zwischenzeitlich gibt es einige Untersuchungen die zeigen das ein zu großes Trainingsvolumen eine der Hauptursachen für das Übertraining und manche Verletzungen ist.

 

Viel Triathleten vergessen welch enormes Potenzial das Muskel-Skelett-System für die Leistung zu bieten hat. Wir dürfen auf keinen Fall vergessen, dass das kardiovaskuläre System in erster Linie in das Training involviert ist weil es vom Muskelsystem beansprucht wird.

 

Es ist nicht so, dass sich die Muskeln bewegen weil dies vom kardiovaskulären System gefordert wird, sondern die Anforderung an das kardiovaskuläre System ist größer, weil die Muskeln dies erfordern.

 

Dies bedeutet das Sportler ihren Körper auf die Bewegungen einstellen sollten die sie ausführen – und nicht auf das kardiovaskuläre System – das wäre eine umgekehrte Programmierung.

Das größte Problem vieler Triathleten ist nämlich die Bewegung des Körpers und nicht etwa die Fähigkeit Sauerstoff zu transportieren. – siehe Laufökonomie nach dem Radfahren.

 

Denkt hierbei immer an die Automobilindustrie: es ist besser zuerst die Karosserie zu bearbeiten und danach an den Motor zu gehen.

 

Die Bedenken vieler Triathleten die wenn überhaupt über ein Krafttraining nachdenken sind folgende:

 

Mehr Masse: dies ist nicht richtig, da mit einem ausgewogenen Trainingsprogramm (Verhältnis von Schnell und Maximalkraft) die relative Kraft und Schnellkraft entwickelt werden kann ohne nennenswert an Gewicht zuzulegen.

 

Zeitmangel: die hier ausreichenden Trainingsprogramme dauern nicht länger wie 30-40 min – das reicht aus um effizient trainieren zu können

 

Wenn der Trainer an dem Punkt angelangt ist, den Athleten von den Vorzügen eines Krafttrainings zu überzeugen, gilt es ein Programm zu entwickeln das sich positiv auf die Leistung auswirkt.

Hier sollte folgende Reihenfolge beachtet werden:

 

Beweglichkeit-------------- Stabilität--------------------------Kraft

 

Für die Beweglichkeit dienen die bekannten Stretchingübungen die jedoch unbedingt zum richtigen Zeitpunkt ausgeführt werden sollten.

Desweiteren kann man mit einem Tennisball den man über das Fußgewölbe (längs und quer) mit Druck rollt etwaige Verspannungen der Plantarfaszie entfernen.

 

Stabilität erreicht man am besten mit Übungen aus dem Athletikprogramm. Sofern diese nicht bekannt sind kann ein entsprechendes Programm über das aeromaxteam – www.aeromaxteam.com - angefordert werden.

 

Selbiges gilt auch für das Krafttraining.

 

Zusammenfassend möchte ich nochmals betonen das es sofern man ausschließlich das kardiovaskuläre System trainiert und das Muskel-Skelett-System außer acht lässt, ein Fehler ist, der unweigerlich zu einem Leistungsrückgang führen wird bzw. das Leistungspotenzial nicht zu 100% abrufen lässt.

 

Ich hoffe durch diesen Bericht einen Einblick geben zu können wie Triathleten eine Leistungssteigerung durch Krafttraining erreichen können.

 

Coach Bernhard – aeromaxteam Deutschland 


 

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